Programm

14:00 – 14:20 Uhr

Sandra Postel
Präsidentin der Pflegekammer
Nordrhein-Westfalen

Dr. Ralf Hausweiler
Präsident der Zahnärztekammer Nordrhein

Andreas Kruschwitz
Vorsitzender des Vorstands der
KZV Nordrhein

Begrüßung & Eröffnung

Gemeinsamer Auftakt von Zahnmedizin und Pflege
Moderation: Dr. Erling Burk · Mitglied des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein

14:20 – 14:40 Uhr

Karl-Josef Laumann
NRW-Gesundheitsminister

Gesundheitspolitisches Grußwort

Wie können wir gesundes Altern ermöglichen, wenn die Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen weiter steigt? Und welchen Stellenwert hat dabei die Mundgesundheit?

Karl-Josef Laumann richtet den Blick auf die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft und die Bedeutung einer stärkeren Zusammenarbeit von Pflege und Zahnmedizin. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit Prävention, Pflege und zahnmedizinische Versorgung künftig noch besser ineinandergreifen.

BLOCK I | Demenz und Mundgesundheit

Erkenntnisse für eine bessere Versorgung

14:40 – 14:50 Uhr

Karl-Josef Laumann
NRW-Gesundheitsminister

Gesundheitspolitischer Dialog

Ihre Fragen. Ihre Perspektiven. Im Gespräch mit dem Gesundheitsminister.

Im direkten Austausch mit den Teilnehmenden greift Karl-Josef Laumann ausgewählte Fragen und Perspektiven aus Zahnmedizin und Pflege auf. Im Mittelpunkt stehen die Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen.

14:50 – 15:25 Uhr

Prof. Dr. Ina Nitschke

Mundgesundheit und Demenz

Was hat Mundgesundheit mit Demenz zu tun – und woran lässt sich erkennen, dass etwas nicht stimmt? Prof. Dr. Ina Nitschke beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Demenz, Mundgesundheit, Ernährung und Lebensqualität und gibt einen aktuellen Einblick in die wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Im Fokus stehen häufige orale Erkrankungen wie Karies, Parodontitis, Prothesenprobleme und Mundtrockenheit sowie Warnsignale, die im Pflegealltag frühzeitig erkannt werden können – etwa Veränderungen des Ess-, Trink- oder Kauverhaltens.

Von der Erkenntnis zur Handlung: Wie können Pflege und Zahnmedizin gemeinsam beobachten, reagieren und die Mundgesundheit von Menschen mit Demenz im Krankheitsverlauf bestmöglich unterstützen?

15:25 – 15:45 Uhr

PAUSE inkl. Catering

BLOCK II | Voneinander lernen

Zahnmedizin und Pflege im interprofessionellen Austausch

15:45 – 16:30 Uhr

Prof. Dr. Annett Horn
Dr. Elmar Ludwig

Förderung der Mundgesundheit in der Pflege

Vom Expertenstandard in den Pflegealltag: Mundgesundheit wirksam und praxisnah verankern

Mundgesundheit wirksam in den Pflegealltag integrieren: Was beinhaltet der DNQP-Expertenstandard und wie lässt er sich praktisch umsetzen?

Im Fokus stehen Mundpflege, Zahnersatz, geeignete Hilfsmittel, Mundtrockenheit sowie Kau- und Schluckprobleme. Prof. Dr. Anett Horn und Dr. Elmar Ludwig geben konkrete Tipps für die Anleitung und Unterstützung pflegebedürftiger Menschen sowie für die Vermittlung von Mundgesundheit an Auszubildende – praxisnah, verständlich und direkt im Pflegealltag anwendbar.

Vom Wissen zur Umsetzung: Wie können Pflege und Zahnmedizin gemeinsam dazu beitragen, dass Mundgesundheit dauerhaft im Pflegealltag verankert wird?

16:30 – 17:00 Uhr

Sabine Hornemann-Kriete

Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz

Wie gelingt eine zahnmedizinische Behandlung, wenn Menschen mit Demenz Angst, Unruhe oder Abwehr zeigen? Sabine Hornemann-Kriete vermittelt praxiserprobte Strategien aus der Pflege, die Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxisteams direkt in der Behandlung einsetzen können.

Von demenzsensibler Kommunikation und Vertrauensaufbau bis zur Gestaltung von Terminen und Behandlungsabläufen: Sie erhalten konkrete Impulse, um Behandlungssituationen sicherer, verständlicher und stressärmer zu gestalten.

17:00 – 17:25 Uhr

Dr. Elmar Ludwig

Zahnmedizinische Betreuung von Menschen mit Demenz

Welche zahnmedizinische Therapie ist bei Menschen mit Demenz sinnvoll – und wann ist weniger mehr? Im Mittelpunkt stehen die Abwägung zwischen Prävention und invasiver Behandlung sowie der Erhalt von Kaufunktion, Schmerzfreiheit und Lebensqualität.

Besprochen werden Kriterien für realistisch umsetzbare restaurative und prothetische Versorgungen, der Umgang mit eingeschränkter Kooperationsfähigkeit und die Grenzen der ambulanten Behandlung. Auch die Indikationen für Sedierung, Allgemeinanästhesie oder eine weiterführende Behandlung werden betrachtet.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der interprofessionellen Zusammenarbeit mit Hausärztinnen und Hausärzten, Geriatrie und Angehörigen, um Therapieentscheidungen gemeinsam und individuell am Bedarf der Patientinnen und Patienten auszurichten.

17:25 – 17:45 Uhr

PAUSE inkl. Catering

BLOCK III | Gemeinsam gestalten

Perspektiven für eine vernetzte Versorgung bei Demenz

17:45 – 18:15 Uhr

Elvira Catikkas
Andreas Kruschwitz

Kooperationsverträge in der Praxis

Kooperationsverträge schaffen die Grundlage für eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxen und Pflegeeinrichtungen – mit einem klaren Ziel: eine regelmäßige, wohnortnahe zahnmedizinische Betreuung für pflegebedürftige Menschen. Doch was bringt ein solcher Vertrag konkret für Zahnarztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Pflegefachpersonal und Pflegebedürftige? Und wie können alle Seiten von einer gut organisierten Kooperation profitieren? Genau diesen und weiteren Fragen widmen sich Elvira Catikkas und Andreas Kruschwitz – inklusive eines Blicks auf die Abrechnung und darauf, worauf es hierbei in der Praxis ankommt.

18:15 – 18:45 Uhr

Prof. Dr. Ina Nitschke
Dr. Elmar Ludwig
Prof. Dr. Annett Horn
Sabine Hornemann-Kriete
Andreas Kruschwitz

Interprofessionelles Podiumsgespräch

Unter der Moderation von Dr. Erling Burk diskutieren Fachleute aus Pflege und Zahnmedizin, wie Informationen besser ausgetauscht, Versorgungswege verlässlich gestaltet und vorhandene Kompetenzen sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Zahnmedizin im Versorgungsalltag konkret gelingen? Im interprofessionellen Podiumsgespräch kommen die unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei die praktischen Herausforderungen beider Professionen – und die Frage, was Pflege und Zahnmedizin voneinander brauchen, damit Menschen mit Demenz bestmöglich versorgt werden können.

Gemeinsam diskutieren. Voneinander lernen. Versorgung weiterdenken.

18:45 – 19:00 Uhr

Dr. Erling Burk

Danksagung & Schlusswort – Get together

Anmeldung zum Forum Pflege trifft Zahnmedizin

Programm

14:00 – 14:20 Uhr

Sandra Postel
Präsidentin der Pflegekammer
Nordrhein-Westfalen

Dr. Ralf Hausweiler
Präsident der Zahnärztekammer Nordrhein

Andreas Kruschwitz
Vorsitzender des Vorstands der
KZV Nordrhein

Begrüßung & Eröffnung

Gemeinsamer Auftakt von Zahnmedizin und Pflege
Moderation: Dr. Erling Burk · Mitglied des Vorstands der Zahnärztekammer Nordrhein

14:20 – 14:40 Uhr

Karl-Josef Laumann
NRW-Gesundheitsminister

Gesundheitspolitisches Grußwort

Wie können wir gesundes Altern ermöglichen, wenn die Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen weiter steigt? Und welchen Stellenwert hat dabei die Mundgesundheit?

Karl-Josef Laumann richtet den Blick auf die Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft und die Bedeutung einer stärkeren Zusammenarbeit von Pflege und Zahnmedizin. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Rahmenbedingungen es braucht, damit Prävention, Pflege und zahnmedizinische Versorgung künftig noch besser ineinandergreifen.

14:40 – 14:50 Uhr

Karl-Josef Laumann
NRW-Gesundheitsminister

Gesundheitspolitischer Dialog

Ihre Fragen. Ihre Perspektiven. Im Gespräch mit dem Gesundheitsminister.

Im direkten Austausch mit den Teilnehmenden greift Karl-Josef Laumann ausgewählte Fragen und Perspektiven aus Zahnmedizin und Pflege auf. Im Mittelpunkt stehen die Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen.

BLOCK I | Demenz und Mundgesundheit

Erkenntnisse für eine bessere Versorgung

14:50 – 15:25 Uhr

Prof. Dr. Ina Nitschke

Mundgesundheit und Demenz

Wechselwirkungen, gerostomatologischer Wohlfühlfaktor und ethische Aspekte

Was hat Mundgesundheit mit Demenz zu tun – und woran lässt sich erkennen, dass etwas nicht stimmt? Prof. Dr. Ina Nitschke beleuchtet die Zusammenhänge zwischen Demenz, Mundgesundheit, Ernährung und Lebensqualität und gibt einen aktuellen Einblick in die wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Im Fokus stehen häufige orale Erkrankungen wie Karies, Parodontitis, Prothesenprobleme und Mundtrockenheit sowie Warnsignale, die im Pflegealltag frühzeitig erkannt werden können – etwa Veränderungen des Ess-, Trink- oder Kauverhaltens.

Von der Erkenntnis zur Handlung: Wie können Pflege und Zahnmedizin gemeinsam beobachten, reagieren und die Mundgesundheit von Menschen mit Demenz im Krankheitsverlauf bestmöglich unterstützen?

15:25 – 15:45 Uhr

PAUSE inkl. Catering

BLOCK II | Voneinander lernen

Zahnmedizin und Pflege im interprofessionellen Austausch

15:45 – 16:30 Uhr

Prof. Dr. Annett Horn
Dr. Elmar Ludwig

Förderung der Mundgesundheit in der Pflege

Expertenstandard, Workshop und praktische Tipps

Vom Expertenstandard in den Pflegealltag: Mundgesundheit wirksam und praxisnah verankern

Mundgesundheit wirksam in den Pflegealltag integrieren: Was beinhaltet der DNQP-Expertenstandard und wie lässt er sich praktisch umsetzen?

Im Fokus stehen Mundpflege, Zahnersatz, geeignete Hilfsmittel, Mundtrockenheit sowie Kau- und Schluckprobleme. Prof. Dr. Anett Horn und Dr. Elmar Ludwig geben konkrete Tipps für die Anleitung und Unterstützung pflegebedürftiger Menschen sowie für die Vermittlung von Mundgesundheit an Auszubildende – praxisnah, verständlich und direkt im Pflegealltag anwendbar.

Vom Wissen zur Umsetzung: Wie können Pflege und Zahnmedizin gemeinsam dazu beitragen, dass Mundgesundheit dauerhaft im Pflegealltag verankert wird?

16:30 – 17:00 Uhr

Sabine Hornemann-Kriete

Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz

Was die Zahnmedizin von der Pflege lernen kann

Wie gelingt eine zahnmedizinische Behandlung, wenn Menschen mit Demenz Angst, Unruhe oder Abwehr zeigen? Sabine Hornemann-Kriete vermittelt praxiserprobte Strategien aus der Pflege, die Zahnärztinnen, Zahnärzte und Praxisteams direkt in der Behandlung einsetzen können.

Von demenzsensibler Kommunikation und Vertrauensaufbau bis zur Gestaltung von Terminen und Behandlungsabläufen: Sie erhalten konkrete Impulse, um Behandlungssituationen sicherer, verständlicher und stressärmer zu gestalten.

17:00 – 17:25 Uhr

Dr. Elmar Ludwig

Zahnmedizinische Betreuung von Menschen mit Demenz

Herausforderungen und Maßnahmen

Welche zahnmedizinische Therapie ist bei Menschen mit Demenz sinnvoll – und wann ist weniger mehr? Im Mittelpunkt stehen die Abwägung zwischen Prävention und invasiver Behandlung sowie der Erhalt von Kaufunktion, Schmerzfreiheit und Lebensqualität.

Besprochen werden Kriterien für realistisch umsetzbare restaurative und prothetische Versorgungen, der Umgang mit eingeschränkter Kooperationsfähigkeit und die Grenzen der ambulanten Behandlung. Auch die Indikationen für Sedierung, Allgemeinanästhesie oder eine weiterführende Behandlung werden betrachtet.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der interprofessionellen Zusammenarbeit mit Hausärztinnen und Hausärzten, Geriatrie und Angehörigen, um Therapieentscheidungen gemeinsam und individuell am Bedarf der Patientinnen und Patienten auszurichten.

17:25 – 17:45 Uhr

PAUSE inkl. Catering

BLOCK III | Gemeinsam gestalten

Perspektiven für eine vernetzte Versorgung bei Demenz

17:45 – 18:15 Uhr

Elvira Catikkas
Andreas Kruschwitz

Kooperationsverträge in der Praxis

Kooperationsverträge schaffen die Grundlage für eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxen und Pflegeeinrichtungen – mit einem klaren Ziel: eine regelmäßige, wohnortnahe zahnmedizinische Betreuung für pflegebedürftige Menschen. Doch was bringt ein solcher Vertrag konkret für Zahnarztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Pflegefachpersonal und Pflegebedürftige? Und wie können alle Seiten von einer gut organisierten Kooperation profitieren? Genau diesen und weiteren Fragen widmen sich Elvira Catikkas und Andreas Kruschwitz – inklusive eines Blicks auf die Abrechnung und darauf, worauf es hierbei in der Praxis ankommt.

18:15 – 18:45 Uhr

Prof. Dr. Ina Nitschke
Dr. Elmar Ludwig
Prof. Dr. Annett Horn
Sabine Hornemann-Kriete
Andreas Kruschwitz

Interprofessionelles Podiumsgespräch

Gemeinsam für mehr Lebensqualität: Mundgesundheit bei Demenz stärken

Unter der Moderation von Dr. Erling Burk diskutieren Fachleute aus Pflege und Zahnmedizin, wie Informationen besser ausgetauscht, Versorgungswege verlässlich gestaltet und vorhandene Kompetenzen sinnvoll miteinander verknüpft werden können. Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Pflege und Zahnmedizin im Versorgungsalltag konkret gelingen? Im interprofessionellen Podiumsgespräch kommen die unterschiedlichen Perspektiven zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei die praktischen Herausforderungen beider Professionen – und die Frage, was Pflege und Zahnmedizin voneinander brauchen, damit Menschen mit Demenz bestmöglich versorgt werden können.

Gemeinsam diskutieren. Voneinander lernen. Versorgung weiterdenken.

18:45 – 19:00 Uhr

Dr. Erling Burk

Danksagung & Schlusswort – Get together

Anmeldung

zum Forum Pflege trifft Zahnmedizin

EINE GEMEINSAME VERANSTALTUNG VON