UNSERE FACHVORTRAGENDEN
Prof. Dr. Ina Nitschke, MPH
Forum Pflege trifft ZahnmedizinProf. Dr. Ina Nitschke, MPH
Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin · Bereich Seniorenzahnmedizin,
Universität Leipzig
Prof. Dr. Ina Nitschke, MPH, gehört zu den ausgewiesenen Expertinnen der Seniorenzahnmedizin. Sie ist Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin und Spezialistin für Seniorenzahnmedizin dieser Fachgesellschaft. An der Universität Leipzig lehrt sie Seniorenzahnmedizin und leitet den Bereich Seniorenzahnmedizin der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoffkunde.
Neben ihrer zahnmedizinischen Expertise verfügt sie über einen Master of Public Health sowie eine zahntechnische Ausbildung und ist Spezialistin für Zahnärztliche Prothetik und Biomaterialien. Von 2006 bis 2024 war sie in leitender Tätigkeit an der Klinik für Allgemein-, Behinderten- und Seniorenzahnmedizin der Universität Zürich tätig; seit 2006 ist sie Oberärztin an der Universität Leipzig. 2009 wurde sie dort zur außerplanmäßigen Professorin ernannt.
2024 wurde Prof. Dr. Ina Nitschke mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt ihre langjährige wissenschaftliche und gesellschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der Seniorenzahnmedizin.
Vortrag: Mundgesundheit und Demenz
Wechselwirkungen, gerostomatologischer Wohlfühlfaktor und ethische Aspekte?
Der Vortrag richtet den Blick auf die besonderen Herausforderungen in der Versorgung und auf die unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen beider Berufsgruppen.
Im Mittelpunkt stehen die verschiedenen Ausprägungen demenzieller Erkrankungen und Situationen, in denen Betroffene Schmerzen oder Beschwerden möglicherweise nicht eindeutig kommunizieren können. Dabei werden auch ethische und rechtliche Fragestellungen sowie die Grenzen zahnmedizinischer Behandlung thematisiert.
Gemeinsam für mehr Mundgesundheit: Wie können Pflege und Zahnmedizin ihr Wissen besser miteinander verbinden und dazu beitragen, dass sich Menschen mit Demenz auch in der zahnmedizinischen Versorgung möglichst sicher und gut aufgehoben fühlen?
Prof. Dr. rer. medic. Annett Horn
Forum Pflege trifft ZahnmedizinProf. Dr. rer. medic. Annett Horn
Professorin für Pflegewissenschaft mit Schwerpunkt Public Health Nursing ·
FH Münster
Prof. Dr. rer. medic. Annett Horn ist Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin, Pflegeexpertin für Menschen im Wachkoma und examinierte Krankenschwester. Nach ihrem Studium der Pflegewissenschaft an der Hochschule Osnabrück war sie unter anderem als Pflegewissenschaftlerin an der Universität Witten/Herdecke sowie als Senior Researcher an der Universität Osnabrück und der Hochschule Bielefeld tätig. 2007 promovierte sie an der Universität Witten/Herdecke.
Nach Vertretungsprofessuren für Pflegewissenschaft an der Universität Osnabrück und der FH Bielefeld ist sie seit September 2020 Professorin für Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Public Health Nursing an der FH Münster. Ihre wissenschaftliche Arbeit verbindet Pflegepraxis, Public Health und die Weiterentwicklung gesundheitlicher Versorgungsstrukturen.
Vortrag: Förderung der Mundgesundheit in der Pflege
Gemeinsam mit Dr. Elmar Ludwig
Expertenstandard, Workshop und Tipps
Wie lässt sich Mundgesundheit wirksam und nachhaltig in den Pflegealltag integrieren? Im Mittelpunkt steht der 2023 veröffentlichte DNQP-Expertenstandard „Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“, der erstmals interdisziplinär von Pflege und Zahnmedizin entwickelt wurde. Der Vortrag zeigt seine Bedeutung für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Mundpflege und schlägt die Brücke von wissenschaftlicher Evidenz zur praktischen Umsetzung.
Anhand der Plattform „mund-pflege.net“ werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Pflege- und Praxisalltag vorgestellt. Dazu gehören geeignete Pflege- und Hilfsmittel, praktische Mundpflegetechniken für Menschen mit Unterstützungsbedarf, der Umgang mit Zahnersatz und Mundtrockenheit sowie Möglichkeiten, diese Inhalte in der Aus-, Fort- und Weiterbildung zu vermitteln.
Von der Evidenz in den Pflegealltag: Prof. Dr. Annett Horn und Dr. Elmar Ludwig verbinden die Perspektiven von Pflegewissenschaft und Zahnmedizin und zeigen, wie interprofessionelle Zusammenarbeit dazu beitragen kann, Mundgesundheit dauerhaft in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu verankern.
Dr. Elmar Ludwig
Forum Pflege trifft ZahnmedizinDr. Elmar Ludwig
Stellv. Vorsitzender im Ausschuss Alterszahnmedizin der Bundeszahnärztekammer ·
Referent für Geriatrische Zahnmedizin der LZK Baden-Württemberg
Dr. Elmar Ludwig ist seit vielen Jahren in der Alters- und Seniorenzahnmedizin tätig. Nach seiner Tätigkeit in der Zahnärztlichen Prothetik an der Universität Ulm von 2000 bis 2008 ist er seit 2009 in einer Gemeinschaftspraxis in Ulm niedergelassen. Seit 2014 betreut er als Kooperationszahnarzt pflegebedürftige Menschen in Einrichtungen und verfügt damit über langjährige praktische Erfahrung an der Schnittstelle zwischen ambulanter Zahnmedizin und Pflege.
Von 2019 bis 2023 wirkte er in der Arbeitsgruppe zum Expertenstandard „Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“ mit und ist seit 2019 Mitinitiator der Plattform „mund-pflege.net“. Von 2020 bis 2026 gehörte er dem Koordinatorenteam der S2k-Leitlinie „Zahnmedizinische Betreuung des geriatrischen Patienten“ an.
Vortrag 1: Förderung der Mundgesundheit in der Pflege
Gemeinsam mit Prof. rer. medic. Annett Horn
Expertenstandard, Workshop und Tipps
Wie lässt sich Mundgesundheit wirksam und nachhaltig in den Pflegealltag integrieren? Im Mittelpunkt steht der 2023 veröffentlichte DNQP-Expertenstandard „Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“, der erstmals interdisziplinär von Pflege und Zahnmedizin entwickelt wurde. Der Vortrag zeigt seine Bedeutung für Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Mundpflege und schlägt die Brücke von wissenschaftlicher Evidenz zur praktischen Umsetzung.
Anhand der Plattform „mund-pflege.net“ werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Pflege- und Praxisalltag vorgestellt. Dazu gehören geeignete Pflege- und Hilfsmittel, praktische Mundpflegetechniken für Menschen mit Unterstützungsbedarf, der Umgang mit Zahnersatz und Mundtrockenheit sowie Möglichkeiten, diese Inhalte in der Aus-, Fort- und Weiterbildung zu vermitteln.
Von der Evidenz in den Pflegealltag: Prof. Dr. Annett Horn und Dr. Elmar Ludwig verbinden die Perspektiven von Pflegewissenschaft und Zahnmedizin und zeigen, wie interprofessionelle Zusammenarbeit dazu beitragen kann, Mundgesundheit dauerhaft in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen zu verankern.
Vortrag 2: Zahnmedizinische Betreuung von Menschen mit Demenz
Herausforderungen und Maßnahmen
Wie lassen sich Menschen mit Demenz auch bei zunehmender Komplexität sicher und bedarfsgerecht zahnmedizinisch versorgen? Im Mittelpunkt stehen die Empfehlungen der S2k-Leitlinie „Zahnmedizinische Betreuung geriatrischer Patienten“ und deren praktische Umsetzung im zahnärztlichen Alltag. Dabei spielen insbesondere bei Menschen mit Demenz auch Fragen der rechtlichen Vertretung, Aufklärung und Behandlungsplanung eine wichtige Rolle.
Anhand konkreter Fallbeispiele aus Pflege und Zahnmedizin zeigt Dr. Elmar Ludwig unter anderem, wie Validation in der Behandlung eingesetzt werden kann, welche Maßnahmen bei Schluckstörungen zur Verringerung der Aspirationsgefahr beitragen und wie Schmerzen sowie Wunsch und Wille von Menschen mit Demenz besser eingeschätzt werden können.
Von der Prävention bis zur Grenze ambulanter Versorgung: Der Vortrag zeigt mögliche Therapiestrategien im ambulanten Setting und thematisiert zugleich Situationen, in denen eine ambulante Behandlung an ihre Grenzen stößt und eine interprofessionell abgestimmte stationäre Versorgung erforderlich werden kann.
Sabine Hornemann-Kriete
Forum Pflege trifft ZahnmedizinSabine Hornemann-Kriete
Pflegefachkraft · Qualitätsmanagement und Pflegeberatung ·
Mitglied der Kammerversammlung der Pflegekammer NRW
Sabine Hornemann-Kriete ist erfahrene Pflegefachkraft und im Bereich Qualitätsmanagement sowie in der Pflegeberatung tätig. In einem regionalen Beratungsbüro begleitet sie Pflegebedürftige und Angehörige bei Fragen rund um Pflege und Versorgung – unter anderem zu Pflegegraden, Leistungen der Pflegeversicherung sowie Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen.
Darüber hinaus engagiert sie sich berufspolitisch und regional für die Pflege. Als gewählte Vertreterin der Altenpflege im Regierungsbezirk Detmold gehört sie der Kammerversammlung der Pflegekammer Nordrhein-Westfalen an und wirkt dort unter anderem in den Arbeitsgruppen Altenpflege und Qualitätsindikatoren mit. Zudem ist sie im Netzwerk Pflege im Kreis Höxter aktiv.
Vortrag: Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz
Was die Zahnmedizin von der Pflege lernen kann
Wie gelingt Kommunikation und Zusammenarbeit, wenn Menschen mit Demenz Angst, Unruhe oder Abwehr zeigen? Der Vortrag richtet den Blick auf Erfahrungen und Strategien aus dem Pflegealltag, die auch für zahnmedizinische Behandlungssituationen wertvoll sein können.
Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen kognitiver Einschränkungen auf Kommunikation und Kooperation, der Umgang mit Abwehrverhalten sowie Möglichkeiten zur Vertrauensbildung und Deeskalation. Dabei wird auch die Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz aufgegriffen und auf Situationen in der Zahnarztpraxis übertragen.
Von der Pflege für die Zahnmedizin: Wie können verständliche Sprache, nonverbale Kommunikation und eine demenzsensible Beziehungsgestaltung dazu beitragen, Vertrauen aufzubauen, Abwehr zu reduzieren und zahnmedizinische Behandlungssituationen für Menschen mit Demenz besser zu gestalten?
Elvira Catikkas
Forum Pflege trifft ZahnmedizinElvira Catikkas
Leiterin der Stabsstelle Grundsatzfragen & Strategie
KZV Nordrhein
Elvira Catikkas ist bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein tätig und leitet dort die Stabsstelle Grundsatzfragen & Strategie. In ihrer beruflichen Tätigkeit beschäftigt sie sich mit Fragestellungen der vertragszahnärztlichen Versorgung sowie deren organisatorischen und strukturellen Rahmenbedingungen. Als Referentin bringt sie insbesondere ihre Expertise zu Kooperationsverträgen und deren praktischer Umsetzung ein.
Vortrag: Kooperationsverträge in der Praxis
Gemeinsam mit Andreas Kruschwitz
Kooperationsverträge schaffen die Grundlage für eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxen und Pflegeeinrichtungen – mit einem klaren Ziel: eine regelmäßige und wohnortnahe zahnmedizinische Betreuung pflegebedürftiger Menschen.
Doch welchen konkreten Nutzen bietet eine solche Kooperation für Zahnarztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Pflegefachpersonen und nicht zuletzt für die pflegebedürftigen Menschen selbst? Der Vortrag zeigt, wie eine gut organisierte Zusammenarbeit gestaltet werden kann und wie die beteiligten Seiten davon profitieren können.
Von der Kooperation zur praktischen Umsetzung: Neben den organisatorischen Aspekten richtet sich der Blick auch auf die Abrechnung und darauf, worauf es hierbei in der Praxis ankommt.
Andreas Kruschwitz
Forum Pflege trifft ZahnmedizinAndreas Kruschwitz
Vorsitzender des Vorstands
KZV Nordrhein
Andreas Kruschwitz ist niedergelassener Zahnarzt und seit Januar 2023 Vorsitzender des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein. Bereits seit 2017 gehört er dem Vorstand der KZV Nordrhein an.
In seiner Tätigkeit in der vertragszahnärztlichen Selbstverwaltung beschäftigt er sich mit den Rahmenbedingungen einer flächendeckenden und wohnortnahen zahnmedizinischen Versorgung. Dabei rücken angesichts des demografischen Wandels auch die besonderen Versorgungsbedarfe älterer und pflegebedürftiger Menschen zunehmend in den Mittelpunkt.
Vortrag: Kooperationsverträge in der Praxis
Gemeinsam mit Elvira Catikkas
Kooperationsverträge schaffen die Grundlage für eine verlässliche Zusammenarbeit zwischen Zahnarztpraxen und Pflegeeinrichtungen – mit einem klaren Ziel: eine regelmäßige und wohnortnahe zahnmedizinische Betreuung pflegebedürftiger Menschen.
Doch welchen konkreten Nutzen bietet eine solche Kooperation für Zahnarztpraxen, Pflegeeinrichtungen, Pflegefachpersonen und nicht zuletzt für die pflegebedürftigen Menschen selbst? Der Vortrag zeigt, wie eine gut organisierte Zusammenarbeit gestaltet werden kann und wie die beteiligten Seiten davon profitieren können.
Von der Kooperation zur praktischen Umsetzung: Neben den organisatorischen Aspekten richtet sich der Blick auch auf die Abrechnung und darauf, worauf es hierbei in der Praxis ankommt.










